20170723

Oberösterreich, Linz

Radweg Steyreggerbrücke

 

Die Zuständigen in Politik und Verwaltung vergeuden Zeit und Geld.

 

Eine Verkehrswende ist unabdingbare Lösung für ein anders kaum absehbares Problem:

Fuß-, Rad-, und Öffentlicher Verkehr, in einem sinnvollen Mix mit dem verbleibenden Kraftverkehr, haben das Potential zukunftstaugliche und leistbare Mobilität zu gewährleisten.

 

Selbst der ehemlige Landesrat Hiesl erkannte letztlich die Zeichen der Zeit und bekannte sich zum Ausbau leistungsfähiger Radrouten!

 

 

Wir brauchen aus mehreren Gründen eine Verkehrswende - jetzt! - nicht irgendwann:

  • Fahrräder sind effizient, sie brauchen weniger Platz beim Fahren und Parken.

    Je mehr RadfahrerInnen, desto schneller mehr Platz für die, die weiterhin mit dem Kfz fahren wollen oder müssen!

  • Radwege sind billiger als Kfz-Straßen!

  • Lebensraum, Gesundheit, Sport und Freizeit

    Multimodale Mobilität, körperliche Fitness, Gesundheit und Ruhe werden zunehmend Grundvoraussetzung für ein attraktives Lebensumfeld. Wer diese Qualitäten nicht angemessen bieten kann, wird zukünftig bei Standortfragen Verlierer sein!

    Für Steyregg, auf ebener Strecke nur wenige Rad-Minuten nahe an Linz, ein riesen Bonus!

  • Klimaschutz
    Wer dem Verkehr nicht maßgebend zukunftstaugliche Bahnen bietet, wird neben steigenden Umweltschäden und -kosten, Einschnitte für die industrielle Entwicklung und Strafzahlungen hinnehmen müssen!

    Bekenntnisse sind gut, müssen aber auch tatsächlich umgesetzt werden!

 

 

Die Steyreggerbrücke ist ein Schlüsselprojekt auch für den Radverkehr, es ginge um verhältnismäßig kleine Summen, wenn heute richtig geplant würde!

 

Jeder Meter Radweg wird dem Verkehrsfluss für alle VerkehrsteilnehmerInnen nachhaltig verbessern!

 

Die Radlobby leistet hervorragende, sachlich und technisch fundierte Arbeit im Sinne einer leistungsfähigen, kostengünstigen und nachhaltigen Verkehrsentwicklung!

 

Dass Politik und Verwaltung diese Arbeit ignorieren und behindern, ist untragbar und peinlich. Es scheint, als bestreben die Verantwortlichen, ihre Trägheit und Versäumnisse zu verstecken. Politik und Verwaltung ignorieren weiter die Vorteile, die durch das Miteinander verschiedener Verkehrssysteme entstehen!

 

 

AutofahrerInnen wird jedenfalls bewusst: Jedes Fahrrad mehr, ist ein Stau-Auto weniger!

Kommentar an verschiedene Medienunternehmen,

H. Pöschl, 2017-07-25